Ein Computerbildschirm als Nahaufnahme, auf dem man Farbregler eines Grafikprogramms sieht und damit die Bildschimr formate wie wepb von goolge symbolisiert. Weiter Informationen zum webp Format von goolge findest du im Medien News Blog von cbba.

Was ist WebP? Der moderne Bildstandard von Google

Webp Format von Google – In der digitalen Welt sind wir ständig auf der Suche nach schnelleren und effizienteren Lösungen. Eine dieser Innovationen ist das WebP Format, das in den letzten Jahren zunehmend an Popularität gewonnen hat. Aber was ist WebP genau, und warum könnte es das ideale Format für deine Webseite oder App sein? In diesem Beitrag klären wir die Grundlagen, Vor- und Nachteile und geben dir praktische Tipps, wie du WebP in deine Projekte integrieren kannst.

Was ist das WebP Format?

WebP ist ein modernes Bildformat, das von Google entwickelt wurde und speziell für das Internet konzipiert ist. Es ermöglicht eine hohe Bildqualität bei gleichzeitig geringer Dateigröße. WebP unterstützt sowohl verlustfreie (lossless) als auch verlustbehaftete (lossy) Kompression. Das Besondere an WebP ist, dass es durch die geringe Dateigröße im Vergleich zu traditionellen Bildformaten wie JPEG oder PNG deutlich schneller geladen wird – eine wichtige Eigenschaft, wenn es um die Ladegeschwindigkeit von Webseiten und eine bessere Nutzererfahrung geht.

Warum wurde WebP von Google entwickelt?

Traditionelle Bildformate wie JPEG und PNG bieten oft entweder hohe Bildqualität oder kleine Dateigrößen, aber selten beides. JPEG ist gut für Fotos, weil es kleinere Dateigrößen ermöglicht, leidet jedoch an Qualitätsverlusten bei starker Kompression. PNG bietet verlustfreie Kompression und Transparenz, führt jedoch oft zu großen Dateien. WebP wurde entwickelt, um das Beste aus beiden Welten zu vereinen: kleinere Dateigrößen ohne großen Qualitätsverlust und die Möglichkeit, Transparenz und Animationen (wie bei GIF) zu unterstützen.

Wie funktioniert die WebP-Kompression?

Kleinere Dateigröße: WebP-Bilder sind oft 25–34 % kleiner als vergleichbare JPEG- oder PNG-Dateien bei gleichwertiger Bildqualität. Dadurch wird weniger Speicherplatz benötigt und die Ladezeit verbessert.

Unterstützung für Transparenz und Animationen: Wie PNG unterstützt WebP Transparenz (den sogenannten Alphakanal), was vor allem für Logos und Icons nützlich ist. Zudem ermöglicht WebP Animationen, die im Vergleich zu GIFs oft kleiner sind und trotzdem eine bessere Qualität bieten.

Schnellere Ladezeiten: Durch die kleinere Dateigröße wird die Ladezeit auf Webseiten reduziert. Dies verbessert die Nutzererfahrung und kann auch positive Auswirkungen auf das Suchmaschinenranking haben, da Google schnelle Webseiten bevorzugt.

Einsparung von Bandbreite: Besonders für Websites mit vielen Bildern ist WebP ideal, da es Bandbreite spart – ein Vorteil für Webseitenbetreiber und Nutzer gleichermaßen.

Die Nachteile vom WebP Format

Kompatibilität: Nicht alle Browser und Plattformen unterstützen WebP nativ. Während moderne Browser wie Chrome, Firefox, Edge und Opera WebP anzeigen können, gibt es einige ältere Browser, die dies nicht tun. Hier müssen alternative Bildformate (wie JPEG oder PNG) angeboten werden, was zu zusätzlichem Aufwand führt.

Komplexere Implementierung: Wer WebP auf seiner Website nutzen möchte, muss sicherstellen, dass alle Nutzer – unabhängig vom Browser – das Bild sehen können. Dies kann durch die Implementierung einer „Fallback“-Strategie geschehen, bei der ein alternatives Bildformat bereitgestellt wird, falls WebP nicht unterstützt wird.

WebP in der Praxis: Wann und wie es sinnvoll ist

WebP eignet sich besonders für Websites mit hohem Bildanteil, wie E-Commerce-Shops, Fotoblogs oder Nachrichtenseiten. Ein Großteil der modernen Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress unterstützt WebP bereits, und es gibt zahlreiche Tools, mit denen Bilder in WebP konvertiert werden können, zum Beispiel Photoshop-Plugins, Online-Konverter oder Kommandozeilentools wie „cwebp“ von Google.

So integrierst du WebP-Bilder auf deiner Website

Falls du ein CMS verwendest, prüfe, ob es WebP-Unterstützung bietet oder Plugins für die Konvertierung existieren. Bei statischen Webseiten kannst du das <picture>-Element in HTML nutzen, um ein Fallback-Bild bereitzustellen:

<picture>
<source srcset="bild.webp" type="image/webp">
<source srcset="bild.jpg" type="image/jpeg">
<img src="bild.jpg" alt="Beispielbild">
</picture>

In diesem Beispiel zeigt der Browser, wenn möglich, das WebP-Bild an. Falls WebP nicht unterstützt wird, lädt er die JPEG-Alternative.

cbba Fazit: WebP als Zukunftsformat für das Web

WebP ist ein innovatives Bildformat, das sowohl die Ladezeiten von Websites als auch die Bildqualität erheblich verbessern kann. Dank der reduzierten Dateigrößen und der flexiblen Unterstützung für Transparenz und Animationen ist es eine hervorragende Wahl für moderne Webseiten. Auch wenn es noch kleinere Einschränkungen in der Browser-Kompatibilität gibt, sind die Vorteile von WebP nicht zu übersehen. Wer Wert auf eine schnelle Website legt und gleichzeitig eine hohe Bildqualität bieten möchte, sollte ernsthaft über den Einsatz von WebP nachdenken.

Ein Computerbildschirm als Nahaufnahme, auf dem man Farbregler eines Grafikprogramms sieht und damit die Bildschimr formate wie wepb von goolge symbolisiert. Weiter Informationen zum webp Format von goolge findest du im Medien News Blog von cbba.

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